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Auf den Spuren der Feuerwehr

Vom Brandweiher zum Gerätehaus

Im Jubiläumsjahr hat Herr Dr. Hermann-Dieter Müller in unserer Festschrift, die Sie hier downloaden können, unsere geschichtliche Entwicklung sehr informativ aufgearbeitet. Daraus erarbeitete Herr Dr. Müller eine Führung, die "Auf den Spuren der Feuerwehr" durch die Gemarkung Gonsenheims führte.

Die Führung begann an einem ehemaligen Brandweiher am heutigen Biotop an der Koblenzer Straße (Waschbach). Von diesem Brandweiher aus wurde früher im Brandfall Wasser zur Einsatzstelle gebracht. Weiter ging es durch das Gonsbachtal, von wo aus man die Neumühle sehen konnte, die in der Vergangenheit zweimal durch ein Feuer und einmal durch Wassermassen des Gonsbaches zerstört wurde, in die Mainzer Straße, in der 1830 durch ein Großfeuer 10 Häuser vernichtet wurden.

Von dort ging es durch den "Backesgaade" zum Gonsbach. Hier konnten die Teilnehmer die frühere Konservenfabrik sehen, die 1888 durch eine Feuersbrunst vernichtet wurde. Dr. Müller wartete mit einer kleinen Überraschung auf: die Teilnehmer mussten eine Eimerkette vom Gonsbach zum alten "Backes" bilden. So konnte man sehen, wie mühselig die Brandbekämpfung vor 125 Jahren noch war.

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Schließlich ging es zum Rathaus, wo im Barocksaal zu Beginn des 19. Jahrhunderts Wände eingezogen wurden, um dort die Löscheimer, Feuerhaken und Spritze unterzubringen. Dann, gerade um die Ecke, konnte man den Ort bestaunen, an dem die damalige Pflichtfeuerwehr in einem umgebauten Beinhaus ihr erstes eigenes Domizil beziehen konnte. Dieses Domizil musste sie allerdings noch mit einer Arrestzelle, dem "Kittchen", teilen. Des Weiteren konnte man hier erfahren, dass im Jahre 1849 bei einem Brand zweier Scheunen das Feuer auf die Kirche übergriff und den Kirchturm total zerstörte. Um dies in Zukunft zu verhindern, kaufte die Gemeinde die Fläche um die Kirche auf.

Dann ging es zur heutigen Pfarrer-Grimm-Anlage, die früher auch einen Friedhof beherbergte. Nachdem dieser aufgegeben wurde, wurde im Jahre 1900 dort ein größeres Spritzenhaus mit Steigturm erbaut. Heute spielen dort auf dem Bolzplatz Erwachsene wie Jugendliche und Kinder Fußball.

Die letzte Station war das jetzige Gerätehaus in der Maler-Becker-Str. Dieses wurde 1960 fertiggestellt und bezogen.

Hier geht es zum Artikel der Allgemeinen Zeitung (AZ) mit Video.

Hier geht es direkt zum Video der AZ.

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Hermann-Dieter Müller für diese sehr informative Führung.

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